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warzenNicht alles, was wie eine Warze aussieht, ist auch eine. Warum Sie Hautveränderungen immer vom Arzt abklären lassen sollten

Wie ein verhornter Mini-Blumenkohl ragt das Gebilde aus der Haut am Finger. Ist das eine Warze? Vielleicht.

Doch während Kinder und Jugendliche durch ihre noch nicht so ausgeprägte Immunität sehr häufig Warzen bekommen, ist die Wahrscheinlichkeit für einen älteren Menschen eher gering. Im Alter ist die vermeintliche Warze oft ein Hühnerauge, eine Schwiele, eine Stiel- oder eine Alterswarze, und die werden ganz verschieden behandelt.

Nur ein geschultes Auge kennt die Unterschiede – deshalb sollten Sie die Diagnose und Behandlung besser Ihrem Hautarzt überlassen. So wird mitunter auch ein unpigmentiertes Melanom, also Hautkrebs, von Betroffenen irrtümlich erst für eine Warze gehalten. Warzen im Intimbereich dagegen können in die Scheide oder den After einwachsen – zudem stehen sie im Verdacht, dort Krebs auszulösen. Lassen Sie selbst kleine Wucherungen auf der Haut daher immer abklären.

Echte Hautwarzen sind harmlos, aber ansteckend. Sie können entstehen, wenn sich humane Papillom-Viren in die Haut einnisten – etwa, wenn man barfuß durch eine öffentliche Dusche läuft oder jemandem die Hand gibt, der eine Warze am Finger hat. Das Virus vermehrt sich – die Haut reagiert darauf mit starkem Zellwachstum, das nach einigen Wochen oder Monaten dann als Warze sichtbar wird. Das Ansteckungsrisiko ist von Mensch zu Mensch verschieden – trockene, rissige oder verschwitzte Haut, Krankheiten wie Neurodermitis und eine schwache Abwehr erhöhen es.

Hat der Hautarzt eine Warze diagnostiziert, lautet die Frage: Möchten Sie abwarten, ob sie von allein verschwindet, oder möchten Sie behandelt werden? Oft ist das Immunsystem in der Lage, eine Infektion spontan abheilen zu lassen. Etwa 40 bis 50 Prozent der Warzen verschwinden nach zwei Jahren von selbst.

Wer nicht abwarten möchte: In der Apotheke gibt es Pflaster, Lotionen oder Tinkturen mit Salicylsäure oder Monochloressigsäure, die die Hornhaut aufweichen und die Warze zum Verschwinden bringen. Der Hautarzt kann Warzen mit flüssigem Stickstoff vereisen, Laser- oder Infrarotlicht einsetzen oder mit speziellen rezeptpflichtigen Mitteln die Zellvermehrung eindämmen. Vereisungssprays gibt es auch für die Selbstbehandlung zu Hause.

Fragen Sie Ihren Arzt, wie Sie die Abheilung unterstützen können. Welches Verfahren sich eignet, hängt ganz davon ab, wie gesund Sie sind, welche Warzenart man hat, wo die Warze sitzt und wie groß sie ist.

09.11.2011, Bildnachweis: W&B/Jan Greune

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